Dubai und Abu Dhabi – Gegensätze und Superlativen im Nahen Osten – Teil 1

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Wenn man von Dubai und Abu Dhabi hört, dann ist vermutlich das erste was man denkt „Pure Dekadenz“. Superlativen wohin man schaut: die höchsten Gebäude, die luxuriösesten Hotels und Gold an jeder Ecke.

Doch es werden auch Gegensätze deutlich. Denn so „spektakulär“, wie besonders Dubai heute ist, war es vor 30 Jahren noch nicht.

Damals bestimmte der Handel und die Fischerei das Stadtgeschehen und der Boden, auf dem heute die großen Banken und Hotels stehen, war einfache Wüste. Das zu dieser Zeit höchste Gebäude, das 1979 eröffnete World Trade Center, war gerade einmal 184m hoch. Seitdem befindet sich die Stadt im ständigen Wachstum.

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Am Creek werden die Gegensätze von Tradition und Moderne mehr als deutlich. Hier reihen sich teure Yachten an alte arabische Handelsschiffe.

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Vor dem Hintergrund des alten Dubaier Stadtteils Bastakiya liegen am Ufer des Creeks die sogenannten „Abras“. Aufgrund mangelnder Brücken fahren Einheimische wie Touristen mit diesen Wassertaxis über den Creek. Es gibt keine festen Abfahrzeiten. Wenn das Boot mit 20 Personen voll besetzt ist, wird abgelegt. Eine Fahrt kostet 1 Dirham (ca. 25 Cent).

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Direkt auf der gegenüberliegenden Creekseite sieht man das neue Dubai: vergläserte Bank- und Bürogebäude….

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… und natürlich die Twintowers, aufgrund des unübersehbaren Schriftzuges auch „Rolex-Towers“ genannt.

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Wer Dubai besucht, der kommt aber vermutlich nicht drum herum, auch mal dem höchsten Gebäude der Welt einen Besuch abzustatten; dem Burj Khalifa, der seit 2009 mit seinen 828 Metern die Skyline der Stadt prägt.

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Für rund 30 Euro pro Person kann man „At the Top“ vom 124. Stockwerk in 452m Höhe den Blick auf Dubai von oben genießen. Ein Highspeed-Fahrstuhl bringt die Besucher mit einer Geschwindigkeit von 10m/s (umgerechnet 36km/h) auf die Aussichtsplattform mit 360° Rundumblick. Für 120 Euro käme man zusätzlich bis in den 148. Stock auf 555m Höhe; das sogenannte „Sky Experience“. Ob das jedoch den 4fachen Preis tatsächlich wert ist, bleibt für uns fraglich. In 452m Höhe war es auch so schon beeindruckend genug.

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Da man auf der 124. Etage so lange bleiben kann, wie man möchte, haben wir noch die einbrechende Dunkelheit abgewartet, um danach auch noch das nächtliche Dubai von oben zu sehen.

Sonnenuntergang über den künstlich aufgeschütteten Inseln „Daria Island“ im Vordergrund und „The World“ weiter hinten.

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Wie in allen Ländern in Äquatornähe gibt es auch in Dubai keine wirkliche Abenddämmerung. Eine knappe halbe Stunde nach Sonnenuntergang ist es stockdunkel… oder das wäre es zumindest ohne die vielen Lichter.

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Fazit: 3 Stunden auf dem höchsten Gebäude der Welt – es hat sich wirklich gelohnt!

Wieder auf der Erde angelangt, genießen wir noch ein wenig die Abendstimmung und die berühmten „Dancing Fountains“ im Burj Khalifa Lake.

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Ende Teil 1

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Eine Antwort zu “Dubai und Abu Dhabi – Gegensätze und Superlativen im Nahen Osten – Teil 1

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